Zusammenleben mit Covid-19

Für Eltern und Kolleg_innen

 

 

 

Entwicklungen Infektionsgeschehen - Stand Ende Mai

 

Ein Blick auf die CSH Corona Ampel verdeutlicht, dass es seit 06.05. keinen einzigen positiven Corona-Test in Graz gegeben hat. Die Österreichgrafik zeigt das Infektionsgeschehen vom heutigen Tag, 26.05.

 

Wir freuen uns sehr über diesen sehr positiven Trend der letzten Wochen!

 

https://csh.ac.at/covid19/corona-ampel/#

 

 

Infektionsgeschehen Österreich 26.05.2020

 

 

------

 

 

Hygiene-Empfehlungen

 

In einem kompakten Handout haben wir die wesentlichen Informationen und Hygieneempfehlungen für Eltern und Kolleg_innen zusammengefasst, Stand 28.4.2020


Hier geht’s zu den WIKI Hygieneempfehlungen und Schutzmaßnahmen (auf Basis der Vorgaben des Bundes) Stand, 28.4.2020.

 

Aushang Hygieneinfo

Aushang Hygieneinfo deutsch in unseren Kinderbetreuungseinrichtungen

Aushang Hygieneinfo englisch in unseren Kinderbetreuungseinrichtungen

 

 

------

 

 

Zusammenarbeit mit Dr. Martin Sprenger - Taskforce Kinderbetreuung

April/Mai 2020

 

Als Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen haben wir die Aufgabe, sowohl die uns anvertrauten Kinder als auch unsere Mitarbeiter_innen bestmöglich vor Risiken zu schützen. Dieser Schutz betrifft einerseits Infektionsrisiken, aber genauso indirekte Risiken durch die umgesetzten Maßnahmen. Derzeit wird viel über Möglichkeiten und Notwendigkeiten diskutiert und spekuliert - für einen handfesten und sicheren Plan sind unserer Ansicht nach jedoch konkrete und korrekte wissenschaftliche Informationen notwendig. Deshalb haben wir das praktische Know-How unserer Expert_innen in den Einrichtungen - den Pädagog_innen und Betreuer_innen - mit dem Know-How führender Wissenschaftler aus den Bereichen Gesundheitswissenschaft, Psychologie und Pädagogik zusammengeführt - die „Taskforce Kinderbetreuung“.

 

Das Know-How aus der Sparte Epidemiologie und Public Health liefert uns Dr. Martin Sprenger - österreichweit bekannt als Mitglied der Corona-Taskforce der österreichischen Bundesregierung. Dr. Martin Sprenger ist Mediziner und Funktionär in zahlreichen wissenschaftlichen Gesellschaften und öffentlichen Institutionen. Er ist unter anderem auch an der Medizinischen Universität Graz am Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie tätig.

 

In einer ersten Videokonferenz gemeinsam mit WIKI-Geschäftsführerin Bettina Schoeller und dem Einrichtungsleiter (Kiga Andritz) Michael Kammerer wurden die wichtigsten gesundheitswissenschaftlichen Fragen unserer Kolleg_innen - erhoben mittels Online Umfrage - mit Dr. Sprenger besprochen. Für den profunden und faktenbasierten Austausch sind wir ganz besonders dankbar. Wir hoffen, unsere Kolleg_innen damit gut unterstützen zu können!

 

   

 

 

Hier geht’s zum Handbuch von Dr. Sprenger mit allen Fragen und Antworten.

 

Wichtige Informationen von Dr. Sprenger:

Zum Anhören - „Wie ansteckend sind Kinder?“ (Quelle: Ö1)

Zum Nachlesen - https://science.orf.at/stories/3200631/

Für den Überblick - Infektionsgeschehen in Österreich nach Bezirken

 

Aktuelle Stellungnahme des Infektiologen Christoph Wenisch

„Kinder haben für die Übertragung vermutlich eine geringe Bedeutung.“ Wenisch spricht sich für eine komplette Öffnung der Schulen aus (sciene apa, 26.05.2020)

https://science.apa.at/rubrik/medizin_und_biotech/Coronavirus_-_Infektiologe_Wenisch_fuer_Normalitaet_in_Schulen/SCI_20200526_SCI39371351254750702

 

Aktuelle Stellungnahme des Haunerschen Kinderspital der Universität München zur Öffnung von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen (Bericht Ärzteblatt - 13.05.2020)

„Nach derzeitigem Wissen scheinen Kinder in geringerem Ausmaß als Erwachsene an der Übertragung von SARS-CoV-2 beteiligt zu sein“.

Hier geht’s zum ganzen Fachartikel im Ärzteblatt Deutschland

 

Aktuelle Informationen zum Kawasaki Disease

Es gibt derzeit KEINEN Hinweis dass eine COVID-19 Erkrankungen das Risiko für Kawasaki Disease bei Kindern erhöht!

Statement Kawasaki-Syndrom Netzwerk (Übersetzung Dr. Martin Sprenger mit Mag. Bettina Schoeller und Stefanie Doppler, MA)

Covid-19 bei Kindern extrem selten (Bericht Standard, 09.05.20)

 

Aktuelle Studie - Übertragungsrisiko im Setting Schule in Australien http://ncirs.org.au/covid-19-in-schools (28.04.20)

Zur Studie aus Australien: Von März bis Mitte April 2020 wurden 18 Personen aus 15 Schulen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (9 SchülerInnen + 9 LehrerInnen). Alle diese Personen konnten den Virus weiter übertragen. 735 SchülerInnen und 128 LehrerInnen hatten engen Kontakt mit ihnen. Ein Kind aus der Volksschule und ein Kind aus der höherbildenden Schule könnten sich auf diesem Weg infiziert haben. Kein/e LehrerIn oder irgendein/e andere Angestellte der Schulen wurden von ihnen angesteckt.

 

 

------

 

 

Keine Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Masken für Kolleg_innen

Ausstattung mit durchsichtigem Gesichtsvisier - auf freiwilliger Basis

April/Mai 2020

 

 

Ob als Einweg-Variante oder aus lustigen bunten Stoffen: Behelfsmasken und die Menschen, die sie tragen, sind in der Öffentlichkeit für uns und unsere Kinder ein schon beinahe alltägliches Bild. Für öffentliche Bereiche, in denen täglich sehr viele Menschen aufeinandertreffen und ein hoher „Austausch“ herrscht, können sie die Verbreitung von Tröpfchen verringern. Damit werden zum Beispiel auch Mitarbeiter_innen im Handel oder in Apotheken geschützt, wenn ihre Kund_innen solche Behelfsmasken tragen. 
Pädagog_innen und Betreuer_innen sind wie kaum eine andere Berufsgruppe in Kontakt mit Menschen, die sich nicht oder nur eingeschränkt an Hygiene- und Abstandsregeln halten können. Krippenkinder können noch nicht darauf achten, beim Niesen oder Husten keine Tröpfchen zu verteilen. Während wir zwar laut derzeitigem Wissensstand annehmen, dass von symptomlosen Kindern KEINE hohe Ansteckungsgefahr ausgeht, sind uns jedoch die Sorgen und Ängste der Kolleg_innen, die direkt mit den Sekreten von Kindern konfrontiert sind, sehr bewusst und sind diese unbedingt ernst zu nehmen. In unserer durchgeführten Online-Befragung der Mitarbeiter_innen wurde klar ersichtlich, dass sich einige Kolleginnen auch wünschen, eine Maske tragen zu dürfen. Und dieses Recht steht ihnen natürlich und selbstverständlich zu! 

In unseren Kinderbetreuungseinrichtungen haben wir aus zwei Gründen von der allgemeinen Anweisung oder gar einer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Maske abgesehen: Einerseits wäre eine Stoffmaske kaum ein Schutz für unsere Mitarbeiter_innen - es ist ja weithin bekannt, dass die Stoffmasken zwar das Gegenüber vor den eigenen Tröpfchen schützen, jedoch kaum Eigenschutz bieten. Unsere Kolleg_innen könnten also nur durch eine Maskenpflicht für Kinder geschützt werden, die sowohl wir als auch unsere Pädagog_innen und Betreuer_innen selbstverständlich strikt ablehnen. 

Und andererseits ist die Bedeckung des halben Gesichts etwas, das bereits für uns Erwachsene Schwierigkeiten in der Kommunikation bedeutet - für Kinder ist das Lesen und Deuten des Gesichts jedoch essentiell: Die Mimik der Betreuungsperson ist in der Elementarpädagogik sehr wichtig, um die verschiedenen Möglichkeiten der Ausdrucksformen kennenzulernen und verstehen zu können. Des Weiteren verhindert ein verhülltes Gesicht insbesondere Kommunikation und Interaktion zwischen Kindern und Betreuungsperson und beeinträchtigt damit den für die Bildung und Erziehung der Kinder unabdingbaren Aufbau von Bindung und Beziehung. Schließlich ist gerade der persönliche und vertraute Kontakt zwischen Kind und Personal enorm wichtig für die frühkindliche Bildung.

 

   

 

Deshalb ist es uns nur möglich, den Kolleg_innen Maßnahmen anzubieten, die wirklich sie selbst schützen können - damit sie diese Vorrichtungen nutzen können, wenn sie zum Beispiel beim Wickeln oder anderen Vorgängen in sehr nahem Körperkontakt sind. Eine Maßnahme, die zumindest den direkten Kontakt mit großen Tröpfchen durch Anhusten, -niesen oder -spucken verringern kann, ist ein durchsichtiges Schutzvisier für das Gesicht. Selbstverständlich kann dieses nicht vor feinen Tröpfchen in Aerosolen schützen, aber für uns gilt: Besser ein solcher Schutz als keiner. 

Gleichzeitig ist diese Art des Schutzes auch aus pädagogischer Sicht weitaus geeigneter in der Kinderbetreuungseinrichtung, da sie den freien Blick auf das Gesicht und damit die Mimik der Person ermöglicht. 

Kurz: Ein durchsichtiges Visier als Gesichtsschutz ist die derzeit beste Möglichkeit, um die Bedürfnisse der Kinder und die der Kolleg_innen bestmöglich zu vereinen. Und was uns am wichtigsten ist: Wenn sich unsere Kolleg_innen in der Arbeit sicher fühlen, können sie auch dafür sorgen, dass die Kinderbetreuungseinrichtungen zu einem „Ruhepol“ werden, den es in dieser herausfordernden Zeit für die Kinder dringend braucht.

 

 

------

 

 

Home Parenting

März 2020

 

Vorab: Derzeit beherrschen zwei sehr wichtige Appelle an alle Menschen die Medien.

Einerseits der Aufruf, einfach zu Hause zu bleiben, die Maßnahmen ernst zu nehmen und doch einzusehen, dass es nicht schwer sei, einfach auf der Couch zu bleiben.

Andererseits gibt es zum Glück ein großes Bewusstsein für die „systemrelevanten“ Berufe und ihre Höchstleistungen, wie sie auch unsere Pädagog_innen und Betreuer_innen in dieser herausfordernden Zeit erbringen.

 

Viele Eltern fühlen sich hierbei jedoch etwas alleine: Einerseits ist „einfach zuhause auf der Couch bleiben“ vielleicht für kinderlose Singles oder Paare einfach, für die meisten Familien ist es jedoch eine große Herausforderung. Die räumliche Nähe, die ständig notwendige Aufmerksamkeit, das Nie-Abschalten-Können sind immense Anstrengungen, die Eltern derzeit auf sich nehmen, um unsere Gesellschaft zu schützen. Deshalb gilt unser großer Dank auch und gerade Ihnen: Sie sind systemrelevant und Ihre Investition in das herausfordernde Projekt, Kinder 24 Stunden zuhause zu betreuen, ist eine der wichtigsten Maßnahmen überhaupt, um die Verbreitung des Virus einzudämmen.

 

Es wird zwar mittlerweile bereits thematisiert, dass die ständige Nähe und die Beengung der eigenen vier Wände eine Herausforderung für Familien darstellen kann. Zu wenig wird aber derzeit noch auf konkrete Tipps für das Elternsein selbst eingegangen. Analog dazu, wie es auch konkrete Tipps für mehr Effizienz, Konzentration und Wahrung der Work-Life-Balance im Home Office gibt, muss es daher auch konkrete Tipps für die Umsetzung des „Home Parenting“ geben.

 

 

   

 

 

Kinder „beschäftigen“ - bewusst Zeit schaffen, in denen sie weniger Aufmerksamkeit brauchen

 

Wir wissen, es ist leichter gesagt als getan - aber suchen Sie nach ganz konkreten Möglichkeiten, um Ihre Kinder je nach Alter und Möglichkeiten auch mit aufwendigeren Arbeiten und Beschäftigungen zu versorgen. Unsere Sammlungen von Materialien helfen Ihnen hoffentlich dabei. Die folgenden Tipps sollen noch weiter unterstützend wirken:

 

Die Kinder „einteilen“:

Neben der Möglichkeit, während der Beschäftigung der Kinder einmal durchzuschnaufen, ist es für den Tagesablauf von großem Vorteil, wenn Kinder auch etwas „ungeliebtere“ Aufgaben wahrnehmen müssen, damit sie sich dann in ihrer „Freizeit“ auch wieder jenen Dingen widmen können, die sie lieber machen. Das können für größere Kinder die Mithilfe im Haushalt oder Schulaufgaben sein.
Wer schon den ganzen Vormittag die Lieblingsserie sehen durfte, dem wird am Nachmittag langweilig sein. Das passt vielleicht genau für jene Eltern, die am Vormittag Ruhe zum Arbeiten brauchten und nachmittags etwas in den Garten gehen können. Die Balance aus Lieblingsbeschäftigungen der Kinder und neuen Beschäftigungen muss aber gut geplant und mit den eigenen Ressourcen und Bedürfnissen abgestimmt sein.

 

Nutzen Sie die Möglichkeiten der Kommunikationstechnologie:

Telefonate mit den Großeltern sind ab einem gewissen Alter eine gute Möglichkeit, um als Elternteil kurz verschnaufen zu können. Natürlich wird sich eine Dreijährige keine halbe Stunde über ihre Erlebnisse des bisherigen Tages mit Oma austauschen. Aber viele gemeinsame kleine Beschäftigungen wie Vorlesen sind auch über Telefonie oder Videotelefonie möglich und der ersehnte Kontakt kann wenigstens digital erzeugt werden.

 

Größere Kinder können mit der technischen Unterstützung der Eltern auch Videotelefonate und sogar Gruppenkonferenzen mit ihren besten Freunden und Freundinnen führen. Auch das kann für Verschnaufpausen und die oft so dringend gewünschten sozialen Kontakte sorgen.

 

Verringern Sie Leistungsdruck:

Lassen Sie nicht zu, dass zu große Ansprüche an Ihre „Leistung“ als Eltern entstehen - weder von außen noch von Ihnen selbst. Ihr wichtigster Anspruch sollte sein, die Umstände für Ihre ganz spezielle Familie und ganz persönliche Situation zu optimieren. Wenn das bedeutet, dass intensives Homeschooling am Vormittag den Tagesablauf für alle erleichtert und die Kinder dann nachmittags froh sind, endlich ihren eigenen Hobbys nachgehen zu dürfen - gut. Wenn es bedeutet, dass das Lernen jetzt mal außen vor gelassen wird, weil es Eltern und Kinder stresst, ist das genauso gut und nicht als „geringere Leistung“ zu bewerten. Besprechen Sie mit der Familie, was Ihnen in Ihrem Familienalltag derzeit am besten tut - Loslösung von einem Zwang zur Produktivität oder eher die bewusste Beschäftigung.

 

 

   

 

 

Zusammenarbeiten mit den anderen Betreuungspersonen im Haushalt

 

Leider gibt es Alleinerziehende, die ganz auf sich alleine gestellt sind und nicht auf im Haushalt lebende Mit-Betreuer_innen und den anderen Elternteil zurückgreifen können. Für sie ist die Balance aus Eltern-Sein und Zeit für sich kaum zu schaffen. Bitte holen Sie sich jede Unterstützung, die Sie bekommen können!

 

Für alle Eltern, die sich die Betreuung der Kinder und die sonstigen Haushaltspflichten miteinander oder mit anderen Betreuenden im Haushalt aufteilen können, gelten die folgenden Tipps:

 

Erarbeiten Sie Zuständigkeiten und/oder Zeitpläne:

Wenn sich ständig alle Erwachsenen für alles verantwortlich fühlen, entsteht nie der Eindruck, mal durchschnaufen zu können. Setzen Sie sich daher zusammen, notieren Sie alle To dos und Verantwortlichkeiten, die täglich anfallen und planen Sie die Aufteilung, damit auch immer wieder Phasen im Tagesablauf entstehen, in denen man sich bewusst auf eine Sache konzentrieren und die verschiedenen Bereiche besser voneinander trennen kann.

 

Planen Sie fair und teilen Sie sich Pflichten auf:

Oft sind die häuslichen Pflichten ungleich aufgeteilt. Egal, ob es sich einfach so ergeben hat oder ob Einigung darüber besteht, dass ein Elternteil mehr häusliche Tätigkeiten und Kinderbetreuung übernimmt als der andere: In der derzeitigen Situation ist es wichtig, sich die Pflichten fair und oftmals auch neu aufzuteilen. Schmeißen Sie bisherige Verantwortlichkeiten über Bord, es besteht eine Ausnahmezeit und alle müssen zusammenhelfen.

 

 

Auf sich selbst achten - nicht nur auf die Arbeit, den Haushalt und die Bedürfnisse der Kinder

 

Wer von zuhause aus arbeitet und durch die Tagesversorgung der Kinder noch mehr im Haushalt zu tun hat als sonst (aufräumen, Essen zubereiten, Einkäufe organisieren), befindet sich ständig im Arbeits-, Mama-/Papa- oder Haushaltsmodus. Pflegen Sie bewusst Ihren ganz persönlichen Ich-Modus! Und das ist alles andere als egoistisch: So können Sie für Ihre Familie da sein und Kräfte tanken.

 

Leistungs-/Produktivitätsdruck verringern:

Dasselbe wie bei der Kinderbetreuung und beim Home Schooling gilt für Sie ganz persönlich: Derzeit wird man von Tipps erschlagen, wie man die Zeit zuhause jetzt ideal nutzen kann und was man in dieser Zeit alles leisten, erreichen und lernen kann. Und auch hier gilt: Wenn Ihnen persönliche Projekte wie „Stricken lernen“, „mehr lesen“ oder „endlich den Kasten neu sortieren“ helfen, ist das eine wunderbare Methode, um sich wohler zu fühlen. Lassen Sie sich aber keinesfalls von dem allgemeinen „Produktivitätsdruck“ stressen! Wenn Sie in der Zeit, die Sie sich aktiv für sich nehmen können, vielleicht einfach nur schlafen, fernsehen oder Ihr Lieblingsspiel am Handy spielen wollen, dann ist das ganz genauso legitim und wichtig. Tun Sie genau das, was Ihnen gut tut.

 

Holen Sie sich Unterstützung:

Aktuell werden zahlreiche Online- und Telefonie-Beratungsangebote geschaffen und verstärkt. Nutzen Sie sie! Ihre Fragen, Ihre Probleme oder Ihr Bedürfnis nach Austausch ist in dieser herausfordernden Zeit NIE zu gering, als dass man sich nicht bewusst dabei helfen lassen könnte. Es gibt auch zahlreiche Angebote, die man ohne persönlichen Kontakt „konsumieren“ kann, wie Videos, Webinare und Materialien von Elternberatungen.

 

Tauschen Sie sich aus:

Nutzen auch Sie die Möglichkeiten der Kommunikationstechnologie und organisieren bzw. nutzen Sie Online-Elternrunden. Sie haben normalerweise eine Runde aus Spielplatzmamas? Sie gehen mit anderen Eltern aus dem Tanzkurs gerne einen Kaffee trinken? Trinken Sie Ihren Kaffee gemeinsam online und setzen Sie sich dafür bewusst konkrete Zeiten fest.

 

 

Ein bisschen Zeit zum Nachdenken und Reflektieren mit dem Familientagbuch