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Pilotprojekt „Lollipop-Test“

Wir testen den neuen Coronatest

 

 

Gemeinsam mit unseren KollegInnen aus der Kinderbetreuungseinrichtung Gaudeamus-Uni Graz haben wir den sogenannten „Lollipop-Test“ getestet. Vier Gruppen Kindergarten, zwei Gruppen Kinderkrippe: 120 Kinder, 120 Lollis, 0 positive Testergebnisse.

 

 

   

 

 

Warum?

 

Die Anbieter beschreiben den Test als besonders kinderfreundlich. Die Form ähnelt tatsächlich einem Lolli, allerdings ohne den süßen Geschmack. Anstelle der Zuckerkugel befindet sich ein kleiner Schwamm, der sich durch das Lutschen und Schlecken mit Speichel vollsaugt. Ist genügend Speichel für eine aussagekräftige Bewertung vorhanden, verfärbt sich ein weißlicher Kreis blau. Damit wissen auch die Kinder, dass sie „fertiggelutscht“ haben.

 

Unsere Eltern und Erziehungsberechtigten wurden per Infozettel über die Lollipop-Tests informiert. Wer daran teilnehmen wollte, unterschrieb eine Einverständniserklärung. Die Eltern reagierten sehr positiv auf das Angebot. Viele zeigten sich sogar erleichtert - seit dem Beginn der Pandemie seien viele besorgt, wenn die Kinder in der Früh mit Schnupfen oder Husten aufstehen. Könnte das schon Corona sein bzw. kann ich das Kind in den Kindergarten bringen oder nicht? Mit dem Lollipop-Test hätte man die Möglichkeit, sofort Klarheit zu schaffen.

 

 

   

 

 

Wie?

 

Bei der Durchführung der Lollipop-Tests achtete das pädagogische Team auf eine kindgerechte Erklärung. Den Kindern wurde der Ablauf im Morgenkreis erklärt, die Tests wurden gemeinsam begutachtet. Mit Begleitung eines eigenen Lollipop-Spruchs durften die Kinder dann so lange am „Lollipop“ lutschen, bis der Kontrollapplikator blau wurde. Anschließend steckten die Kinder gemeinsam mit der Pädagogin den Lolli in den Applikator. Während der Wartezeit wurde der Morgenkreis weitergeführt und das Lolli-Gedicht geübt. Nach 5-10 Minuten konnten die Kinder ablesen, ob ihr Test positiv oder negativ ausgefallen ist.

 

Das pädagogische Team berichtete, wie einfach die Handhabung für die Kinder war und wie viel Spaß das gemeinsame Testen mache. Eine wöchentliche Testung (oder öfter) schätzten die Pädagoginnen als jedenfalls machbar ein. Besonders gut eignet sich der Test auch für den Anlassfall zb. beim Bringen in der Früh (Schnupfen, Husten).

 

Die Handhabung war sowohl für die KollegInnen als auch für die Kinder einfach und unkompliziert. Das Lutschen des Tests machte den Kindern Spaß, auch wenn sie anfangs vom fehlenden Geschmack enttäuscht waren. Selbst die jüngsten Krippenkinder, die erst ein Jahr alt waren, machten begeistert mit.

 

 

Fazit:

Alle 120 durchgeführten Tests waren negativ.

Handhabung einfach und auch für Krippenkinder geeignet.

Ein Wehrmutstropfen für die Kinder: Der Lolli schmeckt nach nichts 😉 Als Belohnung gabs für alle dann einen echten Traubenzuckerlolli.