WIKI sucht die starken Männer

Ein Appell für mehr männliche Pädagogen

 

 

In unseren Kinderkrippen und -gärten bzw. in der elementaren Pädagogik für Kinder von 0-6 Jahren beschäftigen wir aktuell 928 Personen. Davon sind „nur“ 13 männlich. Was bringt es Kindern und unserer Gesellschaft, wenn Männer in der Kinderbetreuung arbeiten? 

 

Unter dem Slogan „WIKI sucht die starken Männer“ begannen wir bereits vor Jahren, das Thema „Männer in der Elementarpädagogik“ näher zu beleuchten. Die Relevanz ist unverändert, der Bedarf weiter gestiegen. Wir liefern drei schlagkräftige Argumente für eine Tätigkeit als Kindergartenpädagoge und/oder -betreuer.

 

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·        Männliche Pädagogen sind für Buben und Mädchen gleichermaßen wichtig. Beide brauchen männliche Vorbilder. Männer, die Fußball spielen und Werkstücke anfertigen, aber auch Puppen anziehen und das Essen vorbereiten.

 

·        Das Zusammenleben von Männern und Frauen muss gelernt werden - dazu braucht es gemischte Teams, in denen männliche und weibliche Pädagog_innen gleichberechtigt miteinander umgehen.

 

·        Klassische Rollenbilder und Klischees werden aufgeweicht und ausgeräumt. Nicht nur für die Kinder, auch für die Eltern, die Medien und die Gesellschaft. Es eröffnen sich neue Lebensperspektiven und berufliche Möglichkeiten für Männer.

 

 

Und wie stehen unsere starken Männer dazu?

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Florian Vötsch, Bereichsleiter der Grazer Kinderkrippen und -gärten und früherer Kindergartenleiter:

 

Ich habe mich für den Beruf des Kindergartenpädagogen entschieden, weil es für mich eine wertvolle und sinnbringende Tätigkeit ist, Kinder auf ihrem täglichen Entwicklungsweg begleiten zu können. Unsere Aufgabe in der Elementarpädagogik sehe ich - ungeachtet des Geschlechts - darin, den Kindern einen Rahmen zu schaffen, in dem sie sich wohlfühlen können, in dem sie ohne Angst Fehler machen dürfen, Erfolge erleben können, wertgeschätzt werden und Spaß haben können.“

 

 

 

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Michael Kammerer, Leiter des Kindergartens Andritz AG:

 

„Mein Berufswunsch ging mit meinen persönlichen Interessen und meinem privaten Umfeld einher. Als Mann habe ich vielleicht manchmal einen anderen Zugang zu bestimmten Themen - im Team ergänzen wir uns dadurch perfekt. Die Kinder erleben, wie unterschiedlich Mann und Frau (im selben Beruf) agieren, ohne zu werten oder abzuwiegen. Ein gleichberechtigtes Miteinander.“

 

 

 

Haben wir das Interesse starker Männer geweckt?

 

Unsere Personalleitung Ottilia Heger freut sich unter heger@wiki.at auf Ihre Bewerbung. Für alle Interessierten ohne entsprechende Berufsqualifikation bieten wir ab Herbst/Winter in Graz und Liezen die Ausbildung zum Kinderbetreuer und Tagesvater. Für Informationen dazu steht Ihnen Roswitha Kroissenbrunner unter 0316/42 65 65-144 oder kroissenbrunner@wiki.at zur Verfügung.